Der besondere
Fall
Patientendaten: Geschlecht:
weiblich Alter: 72 Jahre Beruf: Rentnerin Aktivität:
1×/ Woche Physiotherapie Nikotin: aktiv, 75
Pack-Years Alkohol: nein Anthropometrie bei Erstvorstellung:
163 cm, 49 kg, BMI 18,4 kg/m², Gewichtsverlust ca. 15 kg in 3
Monaten (>10 %)
Anamnese/ Fallbeschreibung: Die Patientin
wurde aus einem externen Klinikum in unser Tumorzentrum überwiesen.
Dort war sie initial notfallmäßig aufgenommen worden. Anamnestisch
bestanden seit etwa drei Monaten Schwindel, Appetitmangel, Diarrhöen
und ein ungewollter Gewichtsverlust (≈ 15 kg). Der Rettungsdienst
wurde alarmiert, nachdem die Patientin aufgrund zunehmender Schwäche
zu Hause gestürzt war und nicht mehr selbstständig aufstehen
konnte. Lesen
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Wissenshäppchen: Erkenntnisse aus dem EMA-Seminar
„Geriatrische Ernährung im Fokus – Neue Leitlinie der DGEM“
Mangelernährung im Alter ist ein oft übersehenes, aber hoch
relevantes Thema. In Kliniken sind 15–25 % der älteren Patient:innen
betroffen, in Pflegeeinrichtungen sogar bis zu 30 %. Damit gehört
Mangelernährung zu den wichtigsten modifizierbaren Faktoren, die
Funktionalität, Genesung und Lebensqualität beeinflussen. Im
EMA-Seminar zeigte Prof. Dr. med. Jürgen M. Bauer eindrücklich, wie
komplex und individuell die Ernährungssituation älterer Menschen ist
– und wie klar die Evidenz dafür spricht, Ernährungsprobleme
frühzeitig und strukturiert anzugehen. Mehr
im Blog-Beitrag
Erkenntnisse aus dem EMA-Seminar „Interprofessionelles
Ernährungsmanagement: Blinder Fleck – Langzeitpflege und
Ernährungsvisite – praxisnah, interdisziplinär, wirksam“
Die Sicherstellung einer adäquaten Ernährung gehört zu den
zentralen Herausforderungen in der stationären Langzeitpflege. Trotz
hoher Prävalenzen von Mangelernährung bleibt das
Ernährungsmanagement im Versorgungsalltag häufig fragmentiert. Im
EMA-Vortrag von Dr. Fabian Graeb und Regina Thorsteinsson wurde
deutlich, dass strukturelle Defizite und fehlende
interprofessionelle Abstimmung maßgeblich dazu beitragen, dass
relevante Probleme zu spät erkannt oder nicht konsequent adressiert
werden. Mehr
im Blog-Beitrag
Ausschreibungen DAG
Die Deutsche Adipositas-Gesellschaft (DAG) e.V. verleiht jährlich
während des Adipositas-Kongresses einen Forschungspreis für
hervorragende wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der
Adipositas-Forschung. Dieser ist mit 2.500,- € dotiert.
Einreichungsfrist ist der 15.07.2026. Informationen Außerdem
wird der Preis „Psychosomatik in der Adipositas“ ausgeschrieben, der
ebenfalls mit 2500,- € dotiert ist. Bewerbungsfrist 15.07.2026. Informationen Mitglieder
der DAG/ AGA (AG Adipositas im Kindes- und Jugendalter) können sich
um den „Innovationspreis für Prävention und Therapie der Adipositas
im Erwachsenenalter 2026“ bewerben, der mit 1000,- € dotiert ist.
Bewerbungsfrist: 15.07.2026. Informationen
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