Nachruf auf Prof. Dr. med. Gerd Bönner
Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Prof. Dr. med. Gerd Bönner, der der Deutschen Akademie für Ernährungsmedizin e.V. (DAEM) über viele Jahre eng verbunden war und sich mit außergewöhnlichem Engagement für die Ernährungsmedizin eingesetzt hat. Prof. Bönner war seit dem
Wissenshäppchen: Erkenntnisse aus dem EMA-Seminar „Neue S3-Leitlinie Klinische Ernährung in der Onkologie“
Neue S3-Leitlinie „Klinische Ernährung in der Onkologie“ – Ernährung frühzeitig und evidenzbasiert in die Tumortherapie integrieren Mangelernährung gehört zu den häufigsten Begleiterkrankungen onkologischer Patient:innen und beeinflusst den gesamten Therapieverlauf. Sie erhöht das Risiko für Komplikationen, verringert die Verträglichkeit onkologischer Therapien und
Verleihung der Kofranyi-Medaille an Prof. Dr. med. Johannes G. Wechsler
Am 12. Juni 2026 hat die Verleihung der Kofranyi-Medaille an Prof. Dr. med. Johannes G. Wechsler stattgefunden. Mit der Verleihung der Kofranyi-Medaille wird Prof. Johannes G. Wechsler für sein langjähriges und herausragendes Wirken auf dem Gebiet der Ernährungsmedizin ausgezeichnet. Die Medaille zählt
„Gemeinsam ist MEHR drin!“ – VDD & Friends setzen starkes Zeichen für interdisziplinäre Ernährungskompetenz
Gemeinsame Pressemitteilung - 22.05.2026 Wolfsburg stand Anfang Mai ganz im Zeichen der Ernährungstherapie und Ernährungsmedizin: Rund 1.500 Teilnehmende aus Wissenschaft, Medizin und Ernährung kamen am 8. und 9. Mai beim Kongress „VDD & Friends – Gemeinsam ist MEHR drin!“ zusammen. Der
Wissenshäppchen: Erkenntnisse aus dem EMA-Seminar „Künstliche Intelligenz in der Ernährungsmedizin“
Künstliche Intelligenz ist längst im ernährungsmedizinischen Alltag angekommen. Ob Ernährungspläne, Rezeptideen, Auswertung von Ernährungsprotokollen oder patientengerechte Erklärungen komplexer Befunde – viele Fachkräfte und Patient:innen nutzen inzwischen Chatbots wie ChatGPT. Doch wie belastbar sind die Antworten wirklich? Und wo liegen Chancen,
Wissenshäppchen: Erkenntnisse aus dem EMA-Seminar „Ernährungsmedizinische Teams im Krankenhaus erfolgreich etablieren – vom Konzept bis zur Umsetzung“
Mangelernährung im Krankenhaus ist häufig, klinisch relevant und dennoch strukturell oft unzureichend adressiert. Im EMA-Seminar zeigten Monika und Gert Bischoff praxisnah, wie ernährungsmedizinische Teams aufgebaut und nachhaltig implementiert werden können – einschließlich strategischer Ansätze zur Einbindung zentraler Akteur:innen und zur
Wissenshäppchen: Erkenntnisse aus dem EMA-Seminar „Personalisierte Ernährung“
Die personalisierte Ernährung gilt seit Jahren als vielversprechender Ansatz, um Ernährungsempfehlungen individueller und wirksamer zu gestalten. Im EMA-Seminar zeigte Prof. Dr. Hannelore Daniel jedoch eindrücklich, dass Anspruch und wissenschaftliche Evidenz bislang deutlich auseinanderliegen. Ausgehend von der Entschlüsselung des Humangenoms entstand die
Wissenshäppchen: Erkenntnisse aus dem EMA-Seminar „Sporternährung“
Sporternährung ist weit mehr als die Frage nach Proteinshakes oder „dem richtigen“ Riegel. Im EMA-Seminar zeigte Prof. Dr. Petra Platen (Ruhr-Universität Bochum), wie stark Energieverfügbarkeit und Nährstofftiming Leistungsfähigkeit, Regeneration und Gesundheit beeinflussen – vom ambitionierten Freizeitsport bis zum Hochleistungssport. Im
Einheitliches Qualitätssiegel jetzt auch für ernährungstherapeutische Praxen
Berlin, 25. Februar 2026 – Menschen mit ernährungsmitbedingten Erkrankungen wie Adipositas, Mangelernährung oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten haben es bislang oft schwer, qualitätsgesicherte ambulante Praxen für Ernährungstherapie zu finden. Verlässliche Informationen zu geeigneten Einrichtungen fehlen – sowohl für Patientinnen und Patienten als auch
Der besondere Fall – Mangelernährung bei Pankreaskarzinom
Patientendaten: Geschlecht: weiblich Alter: 72 Jahre Beruf: Rentnerin Aktivität: 1×/Woche Physiotherapie Nikotin: aktiv, 75 Pack-Years Alkohol: nein Anthropometrie bei Erstvorstellung: 163 cm, 49 kg, BMI 18,4 kg/m², Gewichtsverlust ca. 15 kg in 3 Monaten (>10 %) Anamnese/ Fallbeschreibung: Die Patientin wurde aus
