Wissenshäppchen: Erkenntnisse aus dem EMA-Seminar „Künstliche Intelligenz in der Ernährungsmedizin“
Künstliche Intelligenz ist längst im ernährungsmedizinischen Alltag angekommen. Ob Ernährungspläne, Rezeptideen, Auswertung von Ernährungsprotokollen oder patientengerechte Erklärungen komplexer Befunde – viele Fachkräfte und Patient:innen nutzen inzwischen Chatbots wie ChatGPT. Doch wie belastbar sind die Antworten wirklich? Und wo liegen Chancen,
Wissenshäppchen: Erkenntnisse aus dem EMA-Seminar „Ernährungsmedizinische Teams im Krankenhaus erfolgreich etablieren – vom Konzept bis zur Umsetzung“
Mangelernährung im Krankenhaus ist häufig, klinisch relevant und dennoch strukturell oft unzureichend adressiert. Im EMA-Seminar zeigten Monika und Gert Bischoff praxisnah, wie ernährungsmedizinische Teams aufgebaut und nachhaltig implementiert werden können – einschließlich strategischer Ansätze zur Einbindung zentraler Akteur:innen und zur
Wissenshäppchen: Erkenntnisse aus dem EMA-Seminar „Personalisierte Ernährung“
Die personalisierte Ernährung gilt seit Jahren als vielversprechender Ansatz, um Ernährungsempfehlungen individueller und wirksamer zu gestalten. Im EMA-Seminar zeigte Prof. Dr. Hannelore Daniel jedoch eindrücklich, dass Anspruch und wissenschaftliche Evidenz bislang deutlich auseinanderliegen. Ausgehend von der Entschlüsselung des Humangenoms entstand die
Wissenshäppchen: Erkenntnisse aus dem EMA-Seminar „Sporternährung“
Sporternährung ist weit mehr als die Frage nach Proteinshakes oder „dem richtigen“ Riegel. Im EMA-Seminar zeigte Prof. Dr. Petra Platen (Ruhr-Universität Bochum), wie stark Energieverfügbarkeit und Nährstofftiming Leistungsfähigkeit, Regeneration und Gesundheit beeinflussen – vom ambitionierten Freizeitsport bis zum Hochleistungssport. Im
Einheitliches Qualitätssiegel jetzt auch für ernährungstherapeutische Praxen
Berlin, 25. Februar 2026 – Menschen mit ernährungsmitbedingten Erkrankungen wie Adipositas, Mangelernährung oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten haben es bislang oft schwer, qualitätsgesicherte ambulante Praxen für Ernährungstherapie zu finden. Verlässliche Informationen zu geeigneten Einrichtungen fehlen – sowohl für Patientinnen und Patienten als auch
Der besondere Fall – Mangelernährung bei Pankreaskarzinom
Patientendaten: Geschlecht: weiblich Alter: 72 Jahre Beruf: Rentnerin Aktivität: 1×/Woche Physiotherapie Nikotin: aktiv, 75 Pack-Years Alkohol: nein Anthropometrie bei Erstvorstellung: 163 cm, 49 kg, BMI 18,4 kg/m², Gewichtsverlust ca. 15 kg in 3 Monaten (>10 %) Anamnese/ Fallbeschreibung: Die Patientin wurde aus
Wissenshäppchen: Erkenntnisse aus dem EMA-Seminar „Interprofessionelles Ernährungsmanagement: Blinder Fleck – Langzeitpflege und Ernährungsvisite – praxisnah, interdisziplinär, wirksam“
Die Sicherstellung einer adäquaten Ernährung gehört zu den zentralen Herausforderungen in der stationären Langzeitpflege. Trotz hoher Prävalenzen von Mangelernährung bleibt das Ernährungsmanagement im Versorgungsalltag häufig fragmentiert. Im EMA-Vortrag von Dr. Fabian Graeb und Regina Thorsteinsson wurde deutlich, dass strukturelle Defizite
Wissenshäppchen: Erkenntnisse aus dem EMA-Seminar Geriatrische Ernährung im Fokus – Neue Leitlinie der DGEM
Mangelernährung im Alter ist ein oft übersehenes, aber hoch relevantes Thema. In Kliniken sind 15–25 % der älteren Patient:innen betroffen, in Pflegeeinrichtungen sogar bis zu 30 %. Damit gehört Mangelernährung zu den wichtigsten modifizierbaren Faktoren, die Funktionalität, Genesung und Lebensqualität
Der besondere Fall – Spinale Muskelatrophie
Patientendaten: Geschlecht: Männlich Alter: 49 Jahre Beruf: Softwareentwickler Sport: 1x/Woche Physiotherapie Kein Raucher Trinkt gelegentlich Alkohol Anamnese/ Fallbeschreibung: Bei Herrn M. wurde im Alter von 13 Jahren eine Spinale Muskelatrophie (SMA) Typ 3 diagnostiziert. Die progrediente neuromuskuläre Erkrankung machte sich bereits einige
Wissenshäppchen: Erkenntnisse aus dem EMA-Seminar „Hitzewallungen wegfuttern … geht das? – Ernährung, die in den Wechseljahren helfen kann“
Die Wechseljahre sind keine Krankheit – aber für viele Frauen eine herausfordernde Lebensphase. Schlafstörungen, Hitzewallungen, Gewichtszunahme oder Stimmungsschwankungen gehören zu den häufigsten Gründen, warum Patientinnen Unterstützung suchen. Im aktuellen EMA-Seminar zeigte Oecotrophologin Susanne Liedtke eindrucksvoll, wie groß der Einfluss der
